S.O.S. – Klinik in Not

Presseartikel

SAT1 Regional

Dem Klinikum Nordfriesland droht die Insolvenz. Insgesamt 429 Betten an den vier Standorten Husum, Niebüll, Tönning und Wyk auf Föhr sind betroffen. Die finanziellen Probleme sind nicht neu, seit Jahren werden Verluste gemacht. Doch nun droht die Bank, den Geldhahn zuzudrehen. Der Kreis Nordfriesland als Träger muss nun den Spagat schaffen zwischen strengem Spardiktat und der Krankenhausversorgung.

Hier der Beitrag auf SAT1REGIONAL

 

Landrat Dieter Harrsen hat den am 4. Dezember im Nordfriesland-Tageblatt erschienenen offenen Brief des Ärztevereins Südtondern mit großer Verwunderung zur Kenntnis genommen.

»Statt den Geschäftsführer des Klinikums Nordfriesland, Herrn Pietrowski, mit ungerechtfertigten Vorwürfen zu überziehen, sollte die Region die vom Bund geschaffenen ungünstigen Rahmenbedingungen nicht länger ausblenden. Kreis und Klinikum haben immer weiter gekämpft, um die nordfriesischen Kliniken trotz der objektiven Sachzwänge in angemessenem Rahmen aufrechtzuerhalten. Dass die erreichten Erfolge durch die ständig verschärften Vorgaben regelmäßig neutralisiert wurden, ist nicht Herrn Pietrowski anzulasten«, stellt Harrsen fest und betont: »Auch die Gremien des Klinikums haben seine Maßnahmen stets als betriebswirtschaftlich notwendig und sinnvoll eingestuft.«

Kreis Nordfriesland vom 10.12.2015
http://nordfriesland.de/Quicknavigation/Start/PI-2015-63.php?object=tx%7c2271.1&ModID=7&FID=2271.7250.1&NavID=2271.37&xn=1

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Offener Brief des Ärztevereins Südtondern zum Klinik-Abbau

Wir wenden uns heute an Sie als die sie betreuenden Ärztinnen und Ärzte in Ihrer Nähe. Wir sind ein Zusammenschluss von Klinikärzten und niedergelassenen Ärzten. Wir haben den Auftrag, Ihre medizinische Versorgung dauerhaft sicherzustellen. Diese Versorgung ist durch die in Rede stehenden Maßnahmen extrem gefährdet. Seit Jahren müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die medizinische Kompetenz der Klinik Niebüll durch die Geschäftsführung bis heute in entscheidenem Maße eingeschränkt wird. Weiterlesen

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„Wir sind an einem Punkt, wo wir uns jetzt einmischen“, sagt Südtonderns Amtsvorsteher Peter Ewaldsen. Das Amt mit seinen 30 Gemeinden, die Stadt Niebüll als Standortgemeinde des Krankenhauses, Leck und Tinningstedt als Standortgemeinden der künftigen Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) sowie der Förderverein Krankenhaus Niebüll kämpfen gemeinsam für und um den Erhalt der für die Region lebensnotwendigen Einrichtung.  Weiterlesen

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Die Gutachter-Vorschläge zur Gesundung des defizitären Klinikums Nordfriesland machen in den Fachausschüssen des Kreises die Runde. Unterdessen warnt Niebülls Bürgermeister vor übereilten Entscheidungen.

Der Zeitplan ist eng. Um das an laufenden Millionen-Verlusten krankende Klinikum Nordfriesland vor dem endgültigen Kollaps zu bewahren, muss der Gesundungsprozess jetzt möglichst schnell eingeleitet werden. Weiterlesen

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Extrem weite Wege für eine wichtige Operation, eine bevorstehende Geburt oder eine stationäre Behandlung? Die Menschen an der Westküste sind in Sorge um die Zukunft des Nordfriesland Klinikums mit seinen vier Standorten Husum, Niebüll, Tönning und Wyk auf Föhr. Und die Proteste werden lauter: Weiterlesen

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Bürgerinitiative will sich mit Aktionen für den Erhalt des Klinik-Standortes einsetzen / Hebammen kritisieren längere Fahrtwege für Schwangere

Notaufnahme nur noch bis 16 Uhr, Chirurgie nur noch von 10 bis 18 Uhr, keine stationären Aufnahmen mehr, Gynäkologie und Geburtshilfe werden abgeschafft – der mögliche Umbau des Klinikstandortes Niebüll löst bei vielen Südtonderanern mehr als nur Unbehagen aus. Seit dem Wochenende formiert sich nun Widerstand Weiterlesen

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